Beitrag vom 14.04.2026, von Anja Beckmann
Tom Dixon gehört zu den Menschen, die uns bei Connox inspirieren. Er ist der Alchemist unter den Gestaltern: Er liebt das Spiel mit Feuer, Metall und industrieller Schwere. Doch während wir seine ikonischen Leuchten längst in den schicksten Lobbys der Welt finden, blieben seine Produkte bislang vor allem eines: indoor.
Mit der Groove-Serie feierte Tom Dixon vergangenes Jahr sein lang erwartetes Outdoor-Debüt. Und wie man es von ihm erwartet, ist es kein leiser Einzug, sondern ein echtes Statement aus massivem Aluminium.
In einer Welt der Fast-Furniture ist es fast schon ein Schock zu hören, dass in dieser Kollektion über zehn Jahre Entwicklung stecken. Dixon hat nicht einfach nur einen Stuhl für draussen entworfen; er hat ein Jahrzehnt lang geforscht, wie er seine Vorliebe für monumentale Formen wetterfest machen kann.
Dabei war der Weg das Ziel: Von der Zusammenarbeit mit dem norwegischen Aluminium-Spezialisten Hydro bis hin zur Perfektionierung der CNC-Frästechnik, bei der das Aluminium durch hohe Schnittgeschwindigkeit mit minimaler Wärmeentwicklung bearbeitet wird und so seine Oberflächenqualität behält.
Das Ergebnis ist eine Serie, die so robust ist, dass sie Generationen überdauern kann.
Der wahre Wendepunkt in dieser zehnjährigen Reise war 2021 der Hydro Chair. In Kooperation mit Hydro erschuf Dixon ein limitiertes Kunstwerk, das mit Techniken aus der Automobilindustrie „aufgeblasen“ wurde.

Dieser Stuhl war das technologische Labor für alles, was wir heute an der Groove-Serie sehen und lieben. Er war der radikale Beweis, dass massives Aluminium nicht nur recycelbar, sondern auch skulptural sein kann.
Während der Hydro Chair ein exklusives Sammlerstück blieb, ist Groove nun die kommerzielle Perfektionierung dieses Abenteuers – bereit für deinen Garten.
Das nennenswerteste Merkmal sind natürlich die tiefen, vertikalen Einkerbungen – die „Grooves“. Aber lass dich von der massiven Optik des Aluminiums nicht täuschen. Wenn du mit der Hand über die Oberfläche fährst, passiert etwas Überraschendes:
Obwohl es sich um hartes Metall handelt, erzeugt die präzise Rillenstruktur eine fast textile Haptik. Es fühlt sich beinah warm und organisch an, fast wie ein schwerer Cordstoff, der in Metall gegossen wurde. Dieses haptische Erlebnis ist typisch Dixon: Er bricht die Erwartungshaltung und macht aus einem kühlen, industriellen Werkstoff ein sinnliches Objekt.
Dixon ist kein Freund von Wegwerfprodukten. Seine Vision von Luxus ist untrennbar mit Kreislauffähigkeit verbunden. Für ihn ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern eine Frage der Materiallogik.
In einem Interview mit uns brachte er seine Philosophie auf den Punkt:
„Man kann […] durchaus sicherstellen, dass die Auswirkungen eines Produkts auf die Umwelt so gering wie möglich ausfallen, dass es hochwertig gemacht und langlebig in Stil und Verarbeitung ist. Ich glaube an Nachhaltigkeit durch Qualität.“ – Tom Dixon
Lies‘ hier das ganze Interview mit Tom Dixon: „Es ist unmöglich, sich als Designer zu langweilen.“
Die Groove-Serie besteht aus Aluminium, das nicht nur extrem langlebig und korrosionsbeständig ist, sondern sich auch unendlich oft recyceln lässt. Selbst die Pulverbeschichtung ist ökologisch durchdacht: Sie ist lösungsmittelfrei und wird bei niedrigen Temperaturen aufgebracht, um den Energieverbrauch in der Herstellung zu senken.
Vielleicht fragst du dich, ob so viel „Architektur“ nicht zu streng wirkt? Im Gegenteil. Im Alltag entfaltet sie einen besonderen Charme:
Mein Fazit für dich: Die Groove-Serie ist für alle, die keine Lust mehr auf Standard-Gartenmöbel haben. Sie ist für Menschen, die ein Stück echte Designgeschichte besitzen wollen – ein Objekt, das im Winter im Wohnzimmer eine ebenso gute Figur macht wie im Sommer auf der Terrasse. Es ist Dixon in seiner reinsten Form: Ehrlich, massiv und überraschend sanft zur Hand.
Unsere Empfehlung für Sie:Tom Dixon
Übrigens: Seit dem Launch der Groove Kollektion hat Tom Dixon auch einige seiner Leuchtenklassiker Outdoor-tauglich gemacht – hier geht’s lang!
Beitrag vom 14.04.2026, von Anja Beckmann