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Michael Thonet


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Michael Thonet

Michael Thonet, geboren 1796 in Boppard eröffnete 1819 eine Möbelwerkstatt, experimentierte ab circa 1830 mit laminiertem Holz und produzierte innovative Stühle im Biedermeier-Stil. Dies lief so erfolgreich, dass Graf Metternich 1842 nach Wien einlud. Der österreichische Hof erteilte ihm ein Patent für sein neues Verfahren zum Formen von Holzlaminaten und Thonet arbeitete von da an mit dem Wiener Möbeltischler Carl Leister an der Fertigung von Sitzmöbeln für den Palais Liechtenstein.

Mit der Unterstützung des Prinzen von Liechtenstein sowie des britischen Architekten P.H.Desvignes eröffnete Thonet mit seinen Söhnen 1849 eine eigene Möbelwerkstatt. Das Unternehmen war in Gumpendorf, einem Wiener Vorort, ansässig und konzentrierte sich bis 1851 auf die Entwicklung von Techniken zur Massenproduktion von Möbeln, darunter auch das Formen von Massivholz unter Einsatz von Dampf. 1853 war die Firma in Gebrüder Thonet umbenannt worden, in eine größere Unterkunft gezogen und produzierte ihre gesamten Stuhldesigne serienmässig. Die Formen ihrer Entwürfe waren zwar von der Mode des Neu-Rokoko mit seinen geschwungenen Linien beeinflusst, unterschieden sich jedoch durch die Beschränkung der Elemente und die Reduktion des Dekors. Sie eröffneten 1857 ihre erste Fabrik und vergrößerten sich über die Jahre zusehends.

Der erstaunliche Erfolg der Firma ist auf ihr Festhalten an mechanisierten Produktionsmethoden zurückzuführen, die es ihnen erlaubte, ihre Produkte äußerst günstig anzubieten. 1860 kostete das bekannte Stuhlmodell Nr. 14 weniger als eine Flasche Wein und schon 1891 war eine Anzahl von erstaunlichen 7.300.000 Stück dieser weit verbreiteten Caféhausstühle verkauft.

Internetseite von Michael Thonet