50plus, Nr.1/2012, S.30, "Was ist eigentlich Bauhaus?"

50plus, Nr.1/2012, S.30, "Was ist eigentlich Bauhaus?"

"Was ist eigentlich Bauhaus?" fragt man in der Zeitschrift 50plus. Der Frage auf den Grund gehend zeigt die Zeitschrift die bekanntesten und eindrucksvollsten Wohndesign-Klassiker im Bauhaus-Stil. Mit dabei ist auch die Wagenfeld Teekann von Jenaer Glas. Die berühmte Teekanne von Wilhelm Wagenfeld wurde 1931 im Bauhaus entworfen und gehört zu den Designklassikern der Moderne. Die handgearbeiteten Teile der Teekanne zeichnen sich durch ihre charakteristische Formensprache und höchste Glasmacherkunst aus. Mit der Wagenfeld Teekanne aus der Edition Wilhelm Wagenfeld präsentiert Jenaer Glas einen wahren Designklassiker auch außerhalb internationaler Museen. Die Teekanne ist Teil des Teeservices, das in den frühen 1930er Jahren im Bauhaus entworfen wurde. Auch 80 Jahre nach ihrer Entwicklung gilt die Teekanne aus der Edition Wilhelm Wagenfeld noch immer als herausragendes Beispiel moderner Formgebung. Ihr Korpus erinnert an eine elastische Glasblase, die durch ihr Eigengewicht leicht verformt ist. Wie naturgegeben und organisch entwickeln sich daraus Deckel, Ausguss und Griff. Die aus hitzebeständigem Borosilikatglas mundgeblasenen Unikate der Edition Wilhelm Wagenfeld kennzeichnet ein schlichtes und funktionales Design.

Repräsentativ für den Bauhaus-Stil steht auch der Wassily Stuhl von Knoll. Von den Dozenten, Studenten und Besuchern des Dessauer Bauhauses, wo er in einigen Wohnungen der „Meister-Siedlung“ stand, wurde er bestaunt. Und schon 1926, dem Jahr des Produktionsbeginns, würdigte man ihn bei einer Ausstellung in der Dresdener Kunsthalle als „Meisterwerk“. Der erste Stahlrohrsessel B 3 von Marcel Breuer - später als „Clubsessel“ oder „Wassily“ weltbekannt - erlangte sofort große Publizität und war nicht unmaßgeblich an dem einsetzenden starken Interesse am Bauhaus beteiligt. Schließlich sollte er einen weltweiten Boom für Stahlrohrmöbel auslösen, die für Avantgardismus und ein Einbruch industrieller Ästhetik in die Privatsphäre standen.

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